Finanzkrise verschärft die Angst der Deutschen um ihre Altersvorsorge

Laut der aktuellen repräsentativen Umfrage „Altersvorsorge in Deutschland“ des Instituts für Demoskopie Allensbach sorgen sich mittlerweile mehr als die Hälfte aller Bundesbürger vor einem finanziellen Engpass im Alter, während lediglich ein Drittel die eigene Vorsorge als ausreichend betrachtet.

Die Verunsicherung hat sich inmitten der globalen Finanz- und Schuldenkrise weiter verstärkt. Nahezu ein Drittel der Befragten befürchtet die Aufzehrung der Vorsorgeersparnisse durch eine inflationäre Entwicklung. Zudem glauben 30% der Bundesbürger, dass die gesetzliche Rente künftig noch unsicherer sein wird, da der Bundesrepublik hohe Transferzahlungen an andere Euro-Länder zur Bewältigung der Schuldenkrise drohen.

Aber auch der Anteil derjenigen, die private Altersvorsorgeformen hinterfragen, ist im Rahmen der Krise verunsicherungsbedingt zwischen 2010 und 2011 von 34% auf 43% gestiegen. Gleichsam sank die durchschnittliche monatliche Vorsorgeleistung binnen eines Jahres um 6% auf 188 Euro.

Als besonders krisensicher nehmen die Bundesbürger Immobilien wahr. 71% der Befragten gaben an, dass Wohnungen oder Häuser eine besonders sichere Form der Altersvorsorge seien. Entsprechend plant aktuell ein Drittel der Befragten den Kauf von Wohneigentum.