Im Jahr 2010 haben sich bundesweit Gesamtkosten von 79,7 Milliarden Euro für stationäre und nichtstationäre Leistungen der Krankenhäuser ergeben. Auf den einzelnen vollstationären Krankenfall bezogen lagen die durchschnittlichen Kosten bei rund 3.850 Euro im Jahr. Im Vergleich zum Jahr 2009 liegt laut dem Statistischen Bundesamt ein Anstieg von 2,2 Prozent vor.
Aufgrund des ungleichen Versorgungsangebotes und der unterschiedlichen Ausprägungen der behandelten Krankheiten wurden zwischen den einzelnen Bundesländern variierende Durchschnittskosten verzeichnet. In Mecklenburg-Vorpommern waren die durchschnittlichen Kosten je Fall mit 3.516 Euro im Bundesvergleich am niedrigsten, in Bremen mit 4.311 Euro am höchsten.
Über eine private Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung besteht die Möglichkeit, einen Krankenhausaufenthalt mit zusätzlichen Leistungen wie z. B. der Inanspruchnahme einer Behandlung durch Chefärzte oder den Bezug von Krankenhaustagegeld abzusichern.